50er-Roller und "grosse" Töffs in einem Kurs zusammen... das macht absolut keinen Sinn und gibt es deshalb bei mir nicht! Die Bedürfnisse und die Voraussetzungen sind zu unterschiedlich. Die Interessen der Teilnehmenden sind zu individuell und können in dieser Kursform nicht abgedeckt werden. Mir ist eine persönliche, teilnehmerorientierte Ausbildung wichtig!

Sie arbeiten am Samstag? Kein Problem, wir gestalten Ihren persönlichen Kurs unter der Woche. Sie definieren die Kursdaten nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.

Bei mir stehen individuelle Schulung, Qualität und faire Preise vor Massenabfertigung und Umsatzorientierung - seit über 30 Jahren.


Trotz dieser Einstellung, der Möglichkeit von flexiblen Kurszeiten, der positiven Feedbacks und der erfolgreich bestandenen praktischen Prüfungen ist das Interesse bei Neulenkerinnen und Neulenkern nach dieser Ausbildungsmethodik zu gering. Zunehmend scheint die Mehrheit der NeulenkerInnen eine unpersönliche Massenabfertigung, eine Vermischung der teilnehmenden Motorradkategorien und unflexible Kursdaten einer individuellen, menschorientierten, persönlichen Motorradausbildung vorzuziehen.

Ich bedaure diese Entwicklung sehr. Der einzelne Mensch mit seinen individuellen Voraussetzungen kann im Massen-Gruppenunterricht nicht seinen Bedürfnissen entsprechend gefördert werden. Ausbildungsqualität und Verkehrssicherheit werden dem Profitdenken geopfert.

Wenn Qualität, Verkehrssicherheit, Erfahrung und Flexibilität für NeulenkerInnen unwichtig werden, kann ich nicht mehr hinter meinen Motorradkursen stehen. Aufgrund der geringen Nachfrage nach Individualkursen habe ich mich deshalb entschlossen, ab 1. Juli 2019 keine Roller- und Motorrad-Grundkurse mehr anzubieten.


Neue Gesetze/Vorschriften ab 2021:

Ab 2021 ist der Direkteinstieg auf Motorräder mit unbeschränkter Leistung für Lernfahrer über 25 Jahre nicht mehr möglich.

Alle Motorrad-Neulenker müssen dann mindestens zwei Jahre Motorräder mit beschränkter Motorleistung (bis max. 35 kW) fahren und zwei praktische Führerprüfungen absolvieren.

Ab 2021 müssen auch A1-NeulenkerInnen einen Grundkurs mit 12 Stunden (3 Halbtage) absolvieren (aktuell 2 Halbtage).

Wenn Sie also über 25 Jahre alt sind und Motorräder mit unbeschränkter Leistung fahren möchten, sollten Sie die Prüfung bis Ende 2020 absolvieren und bestehen.

Auch für AutofahrerInnen, welche 125er Motorräder oder Roller fahren möchten, macht es Sinn, bis Ende 2020 die 8 Stunden zu besuchen. Danach müssen auch A1-NeulenkerInnen 12 Stunden Kurse absolvieren = 50 % mehr Zeitbedarf und 50 % höhere Kosten.

Das gibt es bei mir nicht: Einige Fahrlehrer sind während dem Motorrad-Grundkurs mit ihrem Fahrschulauto unterwegs, anstatt mit dem eigenen Motorrad die Fahrschüler zu begleiten! (klar, manchmal ist es halt im Auto klimatisch schon angenehmer und trockener als auf dem Töff...). Auch schon gesehen: der Fahrlehrer erteilt praktischen Fahrunterricht im Auto (mit einem Auto-Fahrschüler am Lenkrad), und ganz "nebenbei" werden noch Motorrad-Fahrstunden erteilt...! 

Sie haben die Wahl. Welche Ausbildungsmethodik bietet Ihnen mehr Qualität und Gegenleistung für Ihr Geld - Motorradfahrlehrer mit Massenabfertigung und Auto-Begleitung oder eine persönliche, engagierte Individualschulung? Was ist Ihnen wichtig?